Dosierung
Dosierung der Schüßlersalze
Erwachsene:
Wenn akute Beschwerden vorliegen sollte alle fünf Minuten eine Tablette bis zum Eintritt einer Besserung gelutscht werden. Danach oder in chronischen Fällen sollten 3 bis 6 mal täglich 1-2 Tabletten gelutscht werden.
Kinder:
Kinder unter 12 Jahren erhalten bei akuten Beschwerden alle 1/4 Stunde eine Tablette. Zur nachfolgenden Behandlung oder in chronischen Fällen sollte 3 bis 4 mal täglich eine Tablette eingenommen werden.
Hinweis:
Bei Laktoseunverträglichkeit oder Diabetes kann man warten bis sich der
Milchzucker gesetzt hat und trinkt dann nur das klare Wasser!
Die Schüßlersalze lassen sich auch alle sehr gut in heißem Wasser
auflösen!
So können Sie, wie die "heiße Sieben", etwa 10 Tabletten in eine Tasse
geben und heißes Wasser darüber gießen. Evtl. mit einem Holzlöffel
umrühren und schlückchenweise "kauen".
Wichtig:Die Tabletten müssen im Mund zergehen! So können die Arzneistoffe ohne Umweg direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Dies sollte auch beim Trunk passieren.
Zu den Mahlzeiten sollte ein halbe Stunde Abstand sein. Sie sollten die Tabletten eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen einnehmen und sie vorzugsweise langsam im Mund zergehen lassen.
Dauer der Einnahme
Es liegt wohl im Sinne der meisten Menschen, dass Sie die Salze so lange einnehmen bis die Symptome verschwunden sind. Das haben wir schon seit Kindheit so erfahren und erlebt.
Bei den Schüßlersalzen ist dies leider etwas anders zu handhaben!
Die Beschwerden und Krankheiten, die über die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler - Schüßler-Salze zu beeinflussen sind, resultieren aus einem Mangel an diesen Funktionsmitteln. Wird nun durch das Einnehmen das Verschwinden der Symptome erreicht, sind die Speicher im Körper noch lange nicht ausreichend aufgefüllt. Bei der geringsten Belastung kommt es dann wieder zu einer Störung. Daraus resultiert dann der Laie, dass diese Mittel nichts geholfen haben.
Um den Körper zu stärken und die Speicher zu füllen ist es daher notwendig die Schüßler Salze auch noch nach dem Verschwinden der Symptome einzunehmen. Wie lange noch, das lässt sich mit der Antlitzschau leicht feststellen.
Nach dem Verschwinden der Symptome geht es um die Auffüllung der
körpereigenen Speicher. Diese sind der Puffer für besondere Belastungen.
Treten solche auf, kann der Organismus auf die Speicher zurückgreifen.
Zwar geht dies auf die Substanz, wie wir sagen, aber das ist eben die
Aufgabe des Speichers. Nach einer besonderen Belastung ist gerade dafür
Sorge zu tragen, dass der entstandene Mangel wieder aufgefüllt wird.
Eine auch nur annähernd gute Gesundheitsvorsorge muss sich um den Aufbau
der Substanz, der Widerstandskraft, also um das Auffüllen der
Mineralstoffspeicher kümmern. Dies kann Wochen, Monate oder auch Jahre
dauern, wenn bei jemanden durch besondere Belastungen ein
Funktionsmittel "ausgelaugt", "ausgepumpt", "verbraucht" ist.
Das Nachfüllen der fehlenden Mineralstoffe geht über feine Kanäle,
nämlich über die Öffnungen der Zellwände, durch die sich nur einzelne Moleküle bewegen können.
Besteht eine Dauerbelastung, wenn also jemand laufend viel leisten muss und somit einen großen Verschleiß an Betriebsstoffen erleidet, sollte er die Mineralstoffe so gut wie immer nehmen, damit der Körper nicht auf die Reserven (Mineralstoffspeicher) zurückgreifen muss.
Eine weitere Regel für die Schüßler Salz Therapie
Wer nicht den laufenden Bedarf deckt, schafft sich Hypotheken für die Zukunft
Diese Schulden müssen dann irgendwann einmal eingelöst werden, indem sie entweder zu einer Krankheit führen, in der der Mensch sich ausruhen muss, weil er endlich ins Bett kommt. Oder es kommt zu einem chronischen Leiden, das nicht mehr so leicht zu beheben ist.
Der Gedanke, der hinter den Mineralstoffen von Dr. Schüßler steht ist der, dass die Schüßlersalze Begleiter fürs Leben sein sollen, die mit Pausen immer wieder einmal genommen werden.
Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass die geographische Situation des Menschen einen großen Einfluss auf den Mineralstoffhaushalt wie auch auf die Dosierung der zu nehmenden Mineralstoffe hat.
Neben der geopathischen Belastung ist natürlich auch die Belastung durch Elektrosmog zu erwähnen, die zu einer Belastung und damit hohen Verbrauch an Schüßlersalzen führt!
Auch die emotionalen Belastungen sind ein Reiz, auf den unseren Körper mit einem vermehrten Verbrauch von bestimmten Mineralstoffen reagiert.
Fazit:
Die Dauer der Einnahme ist gekoppelt mit dem Verbrauch. Je ausgeglichener und harmonischer unser Leben verläuft, desto weniger werden wir Schüßlersalze brauchen, desto kürzer sind auch die Einnahmezeiten.
Je mehr wir den Widrigkeiten des Lebens ausgesetzt sind desto mehr werden wir von den bestimmten Salzen einnehmen müssen um uns gesund zu erhalten.
Die Einnahme sollte auf keinen Fall mit dem Verschwinden der Symptome abgesetzt werden, sondern noch mindestens 1 bis 2 Wochen fortgesetzt werden!
