Schüßlersalze und Bayerische Blütenessenzen

Dr. Schüßler und seine Schüssler Salze Therapie

Die Dr. Schüßler-Mineraltherapie


Die Mineralstoff-Therapie nach Dr. Schüßler kommt mit bestimmten Mineralstoffen aus, die im Organismus der Pflanzen, Tiere und der Menschen überwiegend in geringen Mengen vorkommen. Das Verständnis um die Mineralstoffe und der Spurenelemente im menschlichen Körper bekommt immer mehr an Bedeutung.
 

Die Dr. Schüßler-Mineralstoff-Therapie ist äußerst wirksam und zugleich einfach in ihrer Anwendung. Aus diesem Grund ist sie für Laien, Selbsthilfegruppen und Berufsheiler in gleicher Weise anzuwenden. Dadurch, dass sie auch von Laien relativ gut angewandt werden kann, gibt sie dem Heilungssuchenden ein Stück Verantwortung für seine eigene Gesundheit zurück.
 

Mit Hilfe der Beratung seiner Selbst kann er lernen ohne Schwierigkeiten selbst das für seine Heilung richtige Mineral (Schüssler Salze) herauszufinden und anzuwenden. Er wird bei seiner Suche auch entdecken, dass er etwas ändern muss um heil - also ganz zu werden.
 

Dies macht uns Menschen aus, die Selbst-Erkenntnis. Mit 12 Schüssler Salzen ist die "Abgekürzte Therapie", wie Dr. Schüssler sie nannte auch eine überschaubare Therapie.
 

Die Mineralstofftherapie oder Biochemie ist eine einfache, risikolose und für jedermann anwendbare Heilmethode. Die Dr. Schüßler-Mineralstoff-Therapie greift nicht nur tief in das körperliche Geschehen ein. Sie fördert zugleich eine Veränderung des Bewusstseins.


Auf der feinstofflichen Ebene wirkt sie auf Psyche und Geist. Sie löst Stasen und Blockaden auf und bewirkt so eine Heilung von innen her. Nach ihrem Entdecker, Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler, sind viele körperliche und seelische Leiden auf einen Mangel an anorganischen Stoffen im Körper zurückzuführen.
 

Im Zentrum der Therapie stehen 12 körpereigene Mineralsalze, sie sind hier auf dieser Seite erhältlich.

 

Dr. Schüßler Biochemie (Einführung)


Das griechische Wort "Bios" heißt Leben, und "Chemie" ist ein Zweig der Naturwissenschaft, der von den Eigenschaften, der Zusammensetzung und der Umwandlung der Stoffe und ihrer Verbindungen handelt.
 

Biochemie ist mithin die "Chemie des Lebens", die Kunde vom Aufbau der gesamten organischen Welt, von den chemischen Vorgängen im menschlichen Organismus, in der Tierwelt und im Pflanzenreich. Biochemie ist auch ein Naturheilverfahren, welches von dem Oldenburger Arzt Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) begründet wurde.
 

Korrekterweise sollte man also von der "Biochemie Dr. Schüßlers" oder der "Biochemischen Heilweise nach Dr. Schüßler" sprechen. Diese Heilmethode beruht auf der Tatsache, dass im lebenden Organismus eine Reihe von Mineralstoffen enthalten sind.
 

Auch im menschlichen Körper befinden sie sich, im Blut ebenso wie in den Zellen sämtlicher Organe. Sie sind zwar in jedem Organ unterschiedlich in Menge und Konzentration vorhanden und doch sind sie in ihrer harmonischer Ausgewogenheit und für den Körperaufbau ebenso unerlässlich wie für den ordnungsgemäßen Ablauf aller Funktionen.
 

Dr. Schüßler stellte im Körper 12 besonders wichtige Mineralsalzverbindungen fest. Jedes einzelne dieser Schüssler Salze übt einen bestimmten Einfluss auf die Funktionen der Körperorgane aus. Man nennt sie daher auch biochemische Funktionsmittel. Wir finden sie als anorganische Bestandteile in unserem Organismus, wo sie für sämtliche Körperfunktionen unerlässlich sind.
 

Blut und Sauerstoff der Luft sind die Bildner und Erhalter unseres Körpers.
 

Im Blut ist sämtliches Material für alle seine Teile enthalten, denn es besteht aus Wasser, Zucker, Fett und Eiweißstoffen sowie aus Kieselsäure, Eisen, Kalk, Magnesium, Natrium und Kalium, gebunden an Phosphorsäure, Kohlensäure, Schwefelsäure und Chlor.
 

In den Haargefäßen, wo die feinsten Verzweigungen der Arterien in das Venensystem übergehen, befindet sich gewissermaßen ein Sammelbecken, aus dem jeder Teil des Körpers, je nach seiner Zusammensetzung, das erhält, was er zu seinem Aufbau und zu seinem Unterhalt nötig hat. Hier beginnt die Bildung der Keime und aus diesen die Entwicklung der Zellen. Hieraus entstehen wieder die Gewebe, also die Muskeln, die Sehnen, die Knorpel und die Knochen.
 

In den Muskeln finden wir als Hauptbestandteile Kalium, Magnesium und Eisen,
im Bindegewebe Calcium phosphoricum und Silicea,
im Knorpel Natrium chloratum und Calcium fluoratum,
in den Knochen Calcium fluoratum und Calcium phosphoricum.

Die Haare enthalten Kieselsäure und Eisen.
 

Der eingeatmete Sauerstoff hat die Aufgabe, bei seinem Zutritt in die Haargefäße die Bildung neuer Zellen zu bewirken und verbrauchte fortzuschaffen. Das letztere geschieht durch einen Verbrennungsprozess, aus dem in der Hauptsache Wasser, Kohlensäure, Milchsäure, Harnsäure, Ammoniak und Harnstoff hervorgehen. Diese Stoffe veranlassen die an Kalium, Kalk und Natrium gebundene Kohlensäure zum Entweichen und verbinden sich mit den frei gewordenen Metallionen zu Salzen.
 

Treten nun durch irgendwelche Einflüsse auf den Organismus Störungen im Gleichgewicht der Moleküle eines der biochemischen Salze ein, sei es, dass ihre Zufuhr zu gering ist oder die Entfernung der verbrauchten nicht vonstatten geht, so haben wir das vor uns, was wir Krankheit nennen.
 

Dr. Schüßler hat die Grundzüge seiner Lehre in einer Schrift niedergelegt, der er den Titel "Eine abgekürzte Therapie" gab. Sie erschien erstmals im Jahre 1874. Bis zum Tode des Verfassers zählte sie 25 Auflagen, ein Beweis, wie groß das Interesse an gesundheitlicher Aufklärung schon damals war.

 

Biochemie nach Dr. Schüßler

Über Dr. Schüßler
 

Dr. Schüßler wurde am 21. 8. 1821 in Bad Zwischenahn im Großherzogtum Oldenburg geboren.
1857 erhielt er die Approbation als praktischer Arzt. Die ersten Jahre seiner Tätigkeit widmete er ganz der Homöopathie. Bald war es sein Ziel mit weniger Mitteln auszukommen, als dies in der Homöopathie üblich war. Zu diesen Überlegungen und praktischen Versuchen kamen die neuen Erkenntnisse über die physiologischen Kenntnisse der Medizin hinzu.
 

Besonders Moleschott hatte es ihm angetan, der in seinem Buch "Kreislauf des Lebens" über die Bedeutung der anorganischen Salze im Organismus berichtete und den Satz prägte: "Der Bau und die Lebensfähigkeit der Organe sind durch die notwendigen Mengen der anorganischen Bestandteile bedingt."
 

Auch Virchow mit seiner Zellular-Pathologie beeinflusste ihn stark. Dieser vertrat die Ansicht, dass alles Leben an den "Zellenstaat" gebunden ist und, dass das Wesen der Krankheit, die Krankheit der Zelle ist.
 

Schüßler fand heraus, dass die Ursache von Veränderungen der Organe im wesentlichen auf die Erregbarkeit der Zelle zurückzuführen ist. Dies war der Schlüssel zur Erkenntnis, dass für die normale Tätigkeit der Zelle ein bestimmter Gehalt an anorganischen Salzen notwendig ist. Somit bestand für ihn die Therapie darin, die fehlenden Zellsalze dem Körper zuzuführen.
 

Dadurch, dass er homöopathisch orientiert war, war ihm dies allein jedoch nicht genug. Durch die Potenzierung der Salze erreichte er eine Auslösung eines Reizes, der nicht nur Fehlendes zuführte, sondern auch die Übertragung einer Information gewährleistete. Diese Information ist es nun, die die Zelle dazu veranlasst die lebensnotwendigen Mineralsalze aus der Nahrung wieder aufzunehmen.
 

Diese Erkenntnisse wurden durch viele praktische Versuche untermauert und werden heute mehr und mehr wissenschaftlich erkannt und bewiesen. Durch die homöopathische Potenzierung erreicht man, dass die Salze etwa Molekühlgröße besitzen und somit die Zellmembran direkt passieren können, dies ist sehr wichtig, da die kranke Zelle meist nicht in der Lage ist diesen Ionenaustausch vorzunehmen.
 

Die anorganischen Bestandteile der Zelle sind Natrium, Calcium, Kalium, Eisen und Magnesium. Sie sind zum Teil gebunden an Chlor, Phosphorsäure, Schwefelsäure und Fluor. Als einziger Mineralstoff kommt die Kieselsäure (Silicea) hinzu.
 

 Im menschlichen Körper finden sich natürlich auch noch andere Bestandteile, wie z.B. Mangan, Jod, Kupfer, Silber, Quecksilber, Zinn usw., die jedoch erst später von der Medizin entdeckt wurden. So gibt es nun auch noch zwölf Ergänzungsmittel in der Biochemie.
 

Durch die Antlitzdiagnostik von Dr. Hickethier kann der Bio-Chemiker, natürlich auch der geschulte Laie feststellen, welches Mineralsalz fehlt. Auch die Krankheitssymptome, Absonderungen und Schmerzen sind wichtige Hinweise für das Auffinden des passenden Salzes.

 

Die Grundsätze des Dr. Schüßler

1. Lehrsatz
 

Alle Krankheiten entstehen durch einen Mangel an bestimmten lebensnotwendigen Mineralstoffen!

 

Trotz gleicher Bedingungen erkranken nicht alle Menschen, z.B. bei einer Busfahrt stecken sich etliche mit einem Erkältungsvirus an. Vielen anderen hingegen macht das nichts aus, sie bleiben gesund, holen sich keine Grippe. Dies lässt den Schluss zu, dass bei den einen abweichende Verhältnisse vorliegen, so dass diese Menschen erkranken und die anderen, bei denen keine abweichenden Verhältnisse vorliegen, nicht erkranken.
 

Es ist also nicht das Virus, das grundsätzlich schuld ist an unserer Erkrankung, sondern es sind unsere Emotionen. Es ist unsere Einstellung zur Situation und zum Leben, die uns anfällig macht. Diese in geistigen oder emotionellen Ebenen ablaufenden Unausgewogenheiten haben ihre Auswirkungen bis in das chemische Ungleichgewicht in der Zelle.
 

Aus der chinesischen Medizin ist bekannt, dass eine durch Angst vorgeschädigte Niere eher auf eine Unterkühlung und einen Kalium- und Calciummangel reagiert, als bei einem angstfreien Menschen.

 

2. Lehrsatz
 

Durch Zuführung der geeigneten Mineralstoffe wird die Veränderung im Mineralhaushalt ausgeglichen!
 

Hier sehen wir ganz deutlich eine Parallele zu der Meinung Bachs, dass durch Zugabe der fehlenden Tugend (Schwingung) der Mensch wieder in das seelische Gleichgewicht gebracht werden kann. Durch Zuführung fehlender Mineralsalze wird der Weg in die Harmonie von der zellulären Ebene aus beschritten.

 

3. Lehrsatz
 

Die Zuführung der Mineralstoffe darf nur in allergeringsten Mengen erfolgen!
 

In unserem Körper kommen diese Mineralien nur in sehr geringen Mengen vor. Der menschliche Körper enthält etwa nur 3 Gramm Eisen.
 

In einem Liter Blutzellen sind z. B. enthalten:
 

0,060 g phosphorsaures Magnesium - Magnesium phosphoricum . Nr. 7
0,094 g phosphorsaurer Kalk - Calcium phosphoricum  Nr. 2
0,132 g schwefelsaures Kalium - Kalium sulfuricum . Nr. 6

 

Tritt nun an diesen minimalen Mengen, auch nur die geringste Abweichung auf, so wird bereits eine minimale Abweichung von der Gesundheit eintreten. Bei diesen Mengen wird es auch klar, dass nur aller kleinste Mengen ausreichen um dieses Manko wieder aufzufüllen.

 

4. Lehrsatz
 

Die Zuführung der fehlenden Stoffe muss in einer solchen Verdünnung erfolgen, dass der Übertritt des Mineralsalzes unmittelbar durch die Schleimhaut der Mundhöhle, des Schlundes und der Speiseröhre direkt in das Blut erfolgen kann!
 

Gelangt ein Mineral in den Magen so kann es leicht sein, dass es durch die Salzsäure des Magensaftes chemisch umgesetzt wird und so unwirksam ist. So muss das biochemische Mittel langsam im Munde zergehen.
 

Nimmt man die Salze in einer Lösung ein, so ist zu beachten, dass diese im Munde ca. 40 mal "gekaut" wird.

 

Schüßler benutzte folgende Verdünnungsstufen:

D 12: Calcium fluoratum  (Nr. 1) – Ferrum phosphoricum  (Nr. 3) und
         Silicea (Nr. 11)
         Eselsbrücke
          Die zwei Salze die nur Einsen enthalten und die Summe daraus
          {1 + [1+1] = 3}

D 6: alle übrigen Salze

 

 

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